Kooperation mit Rasselstein

Zwei starke Partner besiegeln ihre Kooperation

 

NEUWIED Wenn es um Hilfe bei der Wahl des Berufs oder bei dem Übergang von der Schule ins Arbeitsleben geht, dann ist die Heinrich-Heine-Realschule plus Neuwied schon seit  langem ein Vorbild.  Dass dies so ist, verdankt die Schule nicht zuletzt auch dem sehr guten Kontakt zu heimischen Unternehmen. Unter diesen sticht dabei jedoch seit Jahren ThyssenKrupp-Rasselstein in besonders hohem Maße hervor.

Am 07.07.2014 unterzeichneten Herr Mike Klüber, Schulleiter der Heinrich-Heine-Realschule plus Neuwied (Mitte), und Herr Heinz Pafferath, Vorstandvorsitzender Personal und Soziales des Unternehmens ThyssenKrupp Rasselstein (rechts im Bild), miteinander einen Kooperationsvertrag.

 

Wozu dient der Kooperationsvertrag? Mit dem Kooperationsvertrag besiegeln die Heinrich-Heine-Realschule plus Neuwied und ThyssenKrupp Rasselstein eine sehr gute Zusammenarbeit. Diese beinhaltet die Möglichkeit, dass die Schülerinnen und Schüler, aber auch ihre Lehrkräfte, die Arbeitswelt und die mit ihr verbundenen Anforderungen außerhalb der Schule in einem hochmodernen Industrieunternehmen kennenlernen können.  Die Jugendlichen dürfen u.a. Schnupperpraktika bei ThyssenKrupp Rasselstein absolvieren. Darüber hinaus öffnet das Unternehmen bei alljährlichen Betriebserkundungen im Rahmen der Projekttage Berufsorientierung der Heinrich-Heine-Realschule plus für die Schülerinnen und Schüler seine Pforten. Hier nehmen die jungen Menschen beispielsweise an einem professionell geleiteten Bewerbungstraining teil  und üben Vorstellungsgespräche ein.

 

Die Schulgemeinschaft der Heinrich-Heine-Realschule plus ist sich stets der Tatsache bewusst, dass Lehrerinnen und Lehrer neben den Eltern die wichtigsten Ansprechpartner bei der Berufswahlorientierung für Schülerinnen und Schüler sind. Damit das Kollegium der Schule sein Wissen über unterschiedliche Ausbildungsberufe, die dazu gehörigen Zugangsvoraussetzungen sowie Zukunftschancen vergrößern kann, bietet ThyssenKrupp Rasselstein etwas Besonderes für Sie an: Info-Tage für Lehrpersonen. Während dieser Tage dürfen die Pädagoginnen und Pädagogen einen Blick auf die Arbeitsprozesse werfen und können praxisnah noch genauer erfahren, welche Qualifikationen und Schlüsselkompetenzen die Schülerinnen und Schüler in Zukunft  in die Arbeitswelt mitbringen sollten.

 

Die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler erfolgt bereits in der 5. Klassenstufe, denn hier wird das Fundament zur positiven Entwicklung und Entfaltung der jungen Menschen gelegt. Darum freut sich Orientierungsstufenleiter Herr Gerhard Grün besonders darüber, dass das Unternehmen das von der Schule entwickelte und vom schulpsychologischen Institut begleitete Regel- und Belohnungssystem finanziell unterstützt. Die finanzielle Unterstützung ist notwendig, um beispielsweise einen Trainingsraum zu gestalten oder kleine Belohnungen zur symbolischen Anerkennung von positivem Schülerverhalten in der  Klassengemeinschaft anzuschaffen. Das Regel- und Belohnungssystem basiert auf Forschungen des amerikanischen Psychologen William Powers und des deutschen Psychologen Thomas Grüner.

Alle Beteiligten blicken mit Freude und Zuversicht auf den frisch unterschriebenen Kooperationsvertrag.

BildSchulleiterin Linda Pfannschmidt (Geschwister Scholl Realschule plus, Andernach) und ihre Kollegen Martin Leupold (St. Thomas Realschule plus, Andernach, 1. von links), Bernhard Geyermann (Integrierte Gesamtschule Neuwied, 3. von links), Albert Göppert (stellvertretend, David-Roentgen-Schule, Neuwied, 3. von rechts) und Mike Klüber (Heinrich-Heine-Realschule plus, Neuwied, 1. von rechts) präsentieren die Kooperationsverträge mit den ThyssenKrupp Rasselstein Vorständen Heinz Pafferath (4. von links) und Carsten Laakmann (2. von rechts), Betriebsratsvorsitzendem Wilfried Stenz, 5. von rechts), Personalleiter Heinz Leo Becker (4. von rechts) und dem Leiter der Personalentwicklung, Frank Berssem (5. von links).